Verstopfte Nase nachts

Jeder kennt es; eine verstopfte Nase nachts. Es erschwert die Atmung. Stellt sich die Frage, warum gerade eine verstopfte Nase nachts sich besonders bemerkbar macht. Allergien, Staub, Infekte und Schwangerschaft wirken sich auf eine verstopfe Nase aus, doch warum ist das nachts intensiver?

Ursache für verstopfte Nase nachts

Die Ursache für eine verstopfte Nase hat nichts mit der Tageszeit zu tun. Die Nase verstopft stärker, weil man sich hinlegt. Wenn man sich hinlegt, kann der sich bildende Schleim nicht mehr durch den Hals ablaufen, da die Gravitationskraft nicht mehr zum Hals hin wirkt. Läuft die Nase tagsüber, kann der Schleim wenn man sich hinlegt also nicht ablaufen und die Nase verstopft. Es besteht auch die Möglichkeit, dass man während des Tages keine Nasenlaufen bzw. eine verstopfte Nase bemerkt, aber wenn man sich hinlegt dann die Nase trotzdem verstopft. Die Ursache hierfür liegt darin, dass eine leicht erhöhte Schleimproduktion durch Selbstreinigung der Nase nur bedingt wahrgenommen wird. Wenn die Selbstreinigung, nämlich das Ableiten des Schleims, nicht mehr richtig funktioniert wird der Schleim dann bemerkbar.

Weitere Ursachen für verstopfe Nase nachts – Allergien

Es gibt weitere Ursachen, die dazu führen, dass die Nase nachts verstopft. Passives und aktives Rauchen, Pollen und weitere Allergien wie Tierhaar- und Stauballergien, haben auch Einfluss auf die verstopfte Nase nachts. Besonders zur Zeit des Heuschnupfens sind wir tagtäglich vielen Allergenen ausgesetzt. Diese Art von Allergenen bleiben an Kleidung, Haut und Haaren hängen und können nachts Ihre volle Wirkung entfalten. Um der verstopften Nase nachts Abhilfe zu schaffen, sollten Sie die Allergene, auf die Sie allergisch reagieren, aus dem Schlafzimmer, den anderen Räumlichkeiten und letztendlich auch von Ihrer Umgebung entfernen. Bei einer Pollenallergie, sollten die Fenster im Schlafzimmer zu bleiben. Um den Körper frei von sich tagsüber angesammelten Pollen zu befreien, können Sie vor dem Schlafengehen einen Bad nehmen bzw. sich duschen.

Ist die Ursache, dass daheim geraucht wird, sollten Sie das Rauchen in den eigenen vier Wänden unterlassen.

Sind Tierhaare die Ursache, sollten Sie die Tiere nicht mehr ins Schlafzimmer lassen und möglichst den Kontakt zu den Tieren reduzieren.

Bei einer Hausstaubmilbenallergie sollten Bettlaken und Bettwäsche regelmäßig gewaschen und ein Anti-Milben-Matratzenschoner verwendet werden.

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